Das Projekt "Heimat - Made in Duisburg"
wird gefördert vom Ministerium für Heimat,
Kommunales, Bau und Gleichstellung
des Landes Nordrhein-Westfalen

Uncategorized

Christian Steltz – Schöne Orte in Duisburg

Christian Steltz ist Literaturwissenschaftler. Er ist in Duisburg geboren und hat dort auch studiert. Im Podcast „Heimat – Made in Duisburg“ spricht Christian Steltz über schöne und interessante Orte in der Ruhrgebietsstadt. Dazu gehört für ihn der Duisburger Bahnhof, der auch schon Kulisse für einen Film von Fatih Akin war. Der Landschaftspark und die „Keksdosen“, der Gebäudekomplex der Uni Duisburg, gefallen Christian Steltz ebenfalls. Es geht im Gespräch mit Moderator Tarek Lababidi außerdem um die Entwicklung von Duisburg-Neudorf und das negative Bild der Stadt Duisburg, zum Beispiel in den Medien.
Mehr erfahren

Das Ungelsheimer Klimawunder

In seiner Weihnachtsgeschichte „Das Ungelsheimer Klimawunder“ erzählt Kurt Herborn von der Winterzeit im Duisburger Stadtteil Ungelsheim. Dort „knallt“ im Dezember der Schnee auf die Dächer. Die Bewohner müssen dann Schnee schippen – oder auch nicht. Auf zwei Rodelbahnen können sich die Kinder der Nachbarschaft außerdem austoben. Wenn es weihnachtlich wird, kann man überall in Ungelsheim Weihnachtsmänner entdecken. Konkurrenz für Las Vegas gibt es auch in dem Stadtteil: An den Hauswänden blinken und leuchten Weihnachtsmotive und Lichterketten. Mit einem Augenzwinkern beschreibt Kurt Herborn die Eigenarten seiner Heimat in der Winterzeit.
Mehr erfahren

Zwischen Duisburg und Litauen

Harald Jüngst aus Duisburg ist Musiker, Moderator und Geschichtenerzähler. Er spielt in der Irish-Folk-Band „Sheevón“. 1990 machte Harald Jüngst mit seiner Band eine Reise nach Vilnius in Litauen. Wie der Trip trotz Hindernissen zu einem „Fest der Völkerverständigung“ wurde, erzählt er im Podcast „Heimat – Made in Duisburg“.

Mehr erfahren

Christian Steltz – Zuwanderung und Sprache

Wie hängen Zuwanderung und Sprache im Ruhrgebiet zusammen? Literaturwissenschaftler Christian Steltz erklärt in „Heimat – Made in Duisburg“, dass der Zusammenhang gar nicht so groß ist. Die Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Polen ins Ruhrgebiet kamen, beeinflussten die Sprache nicht. Das zeigen neue Forschungen, erklärt Christian Steltz. Auch Gastarbeiter aus der Türkei haben die Sprache im Ruhrgebiet nicht negativ beeinflusst. Popkulturelle Figuren wie „Erkan und Stefan“ oder „Supa Richie“ hätten ein falsches Bild gezeichnet, meint der Literaturwissenschaftler.

Mehr erfahren

Das erste Haus im Stadteil Ungelsheim

Ungelsheim ist ein Stadtteil von Duisburg. Er wurde 1929 eingemeindet, bekam aber erst 1959 vom Rat seinen Namen. Das erste Haus in Ungelsheim entstand nach dem Zweiten Weltkrieg. Es war das Elternhaus von Ulla Herborn. Die Moderatorin erzählt in „Heimat – Made in Duisburg“, wie ihre Eltern das Haus gebaut haben – alles per Hand – und was sie dort als Kind erlebt hat. Das Elternhaus von Ulla Herborn steht 2020 noch.

Mehr erfahren

Christian Steltz – Literaturwissenschaftler

Dr. Christian Steltz ist Literaturwissenschaftler aus Neudorf in Duisburg. Er hat an der ehemaligen Gerhard-Mercator-Universität in Duisburg studiert. In „Heimat – Made in Duisburg“ spricht Christian Steltz über die Sprache im Ruhrgebiet. Sprechen die Duisburger*innen eine Mundart? Welche Rolle spielt die sogenannte „Benrather Linie“? Das verrät er Moderator Tarek Lababidi im Interview.

Mehr erfahren

Sankt-Martins-Umzug in Duisburg Ungelsheim

Zum Sankt-Martins-Umzug gehören traditionell Laternen, ein Martinsfeuer und ein kleines Schauspiel. Danach ziehen die Kinder mit ihren Lichtern von Haus zu Haus und singen Sankt-Martins-Lieder. Nach einem Sankt-Martins-Umzug in Duisburg-Ungelsheim vor zwanzig Jahren lief jedoch alles anders: Die Kinder, fanden sich auf dem Schulhof der Grundschule zusammen. Dort sollte ein Martinsfeuer den Umzug beenden. Zu viel Holz und ein unglücklicher Windstoß ließen den Abend jedoch anders verlaufen

Mehr erfahren

Viele Erlebnisse – viele Heimaten

Junge und ältere Menschen erzählen, was Heimat für sie bedeutet. Für die einen ist es ein Ort, für andere sind es persönliche Erlebnisse oder Gefühle.

Mehr erfahren

Fritz Thünken

Ursula Herborn erinnert sich an ihren Vater Fritz Thünken. Er wuchs im Sauerland und wohnte nach seiner Hochzeit im Stadtteil Duisburg-Ungelsheim. Fritz Thünken reiste gerne: Er ging auf Wandertouren, fuhr mit dem Fahrrad und machte Urlaub in ganz Europa. Nach seinem Tod suchte Ursula Herborn nach einem passenden Wort für den Grabstein von Fritz Thünken. Sie stellte sich die Frage: Wo ist die Heimat ihres Vaters? Die Antwort fand Ursula Herborn in der Bibel. Darüber berichtet sie im Podcast „Heimat – Made in Duisburg“.

Mehr erfahren

Ulrich Thünken

Ulrich Thünken aus Duisburg ist im heutigen Stadtteil Duisburg-Ungelsheim aufgewachsen. Als seine Eltern dort mit Hilfe von Freunden und Bekannten ein Haus bauten, gab es den Stadtteil Ungelsheim noch nicht. Ulrich Thünken erinnert sich an viele Felder, einen Wald und eine Kiesgrube, die viel Platz zum Spielen boten. Der Weg zur Grundschule hingegen war hart: Er musste jeden Tag eine Stunde zu Fuß zur Schule laufen – auch in kalten Wintern. Anfang der 1950er-Jahre wurde seine Nachbarschaft zu einer Siedlung für Mannesmann-Arbeiter, die schließlich den Namen Ungelsheim bekam. In „Heimat – Made in Duisburg“ erzählt Ulrich Thünken von seiner Kindheit, den Veränderungen seiner Heimat und davon, wieso die Siedlung den Spitznamen „Klein Dänemark“ trug.

Mehr erfahren