Stadtteilerzähler*innen


Der aktuelle Beitrag:

Lang ist der Weg zur Osttangente


Werde Stadtteilerzähler*in!

Die Stadt Duisburg hat unzählig viele Seiten. Die Flüsse, Landschaften, Industrie- und Wohnviertel, Straßen, Plätze sowie das vielfältige Leben der Menschen in den Stadtvierteln machen Duisburg einzigartig. In 46 Stadtteilen pulsiert das Leben – jeder Stadtteil auf seine Weise.

Das Projekt will darüber erzählen. Und die Duisburger*innen können von ihrem Leben, ihrem Verein, ihrer Straße und vielem mehr berichten. Sie werden zu Stadtteilerzähler*innen. Sie erzählen ihre Heimatgeschichte. Dabei entsteht eine hörbare Heimatwerkstatt mit vielen Folgen. Aus den Audiobeiträgen werden Podcasts, die im Internet zu hören und nachzuhören sind – immer dann, wenn man möchte.

Mitmachen kann jede und jeder. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Aufwand ist gering. Die technischen Voraussetzungen sind einfach. Letztlich genügt ein Handy, aber es geht sogar noch einfacher. Tipps und Hilfestellungen geben wir gerne. Heimat – gemacht und gehört in Duisburg. Ein Anruf genügt unter: 0157 – 344 528 31. Oder eine E-Mail senden an: heimat@madeinduisburg.de

Autor*innen

Freia Schierenberg

Freia Schierenberg geht stramm auf die 80 zu.
Sie ist gelernte/studierte Sozialarbeiterin und hat als solche sieben Jahre im Bertha-Krankenhaus in Rheinhausen gearbeitet. Zuvor war sie zehn Jahre im Jugendamt in Meiderich tätig.
Seit ihrer Ausbildung zur Gestalttherapeutin arbeitet sie seit mehr als 25 Jahren bis heute als Gestalttherapeutin und Supervisorin in Duisburg.
Sie ist sehr kunst- und kulturinteressiert, sehr belesen, hegt und pflegt ihre sozialen Kontakte und engagiert sich politisch überparteilich.
Lange Jahre brachte sie sich mit ihrer Fachkompetenz und professionellen Empathie als Vorstandsvorsitzende in die Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Duisburg ein.
Heute noch arbeitet sie ehrenamtlich in der Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, die sie vor ca. 15 Jahren mitgegründet hat.

Dieter Wanta

Dieter Wanta wurde am 20. Juli 1958 in Duisburg geboren. Aufgewachsen ist er in Marxloh und Hamborn und wohnt nach wie vor im Duisburger Norden.
Er ist Kaufmann und besitzt den Ausbilderschein (AEVO) und die B- Lizenz des DFB.
Lange Zeit hat Dieter Wanta als Vertriebsleiter in der Dentalbranche gearbeitet und war hier bundesweit und in Österreich unterwegs – betont aber, dass er immer wieder froh war und ist, in seine Heimat zurückzukommen.
Während seiner beruflichen Entwicklung hat er eine Familie gegründet (“mein großes Glück!”) und zeitweise auch mit viel Spaß als Jugendfussballtrainer agiert. Zu seinem großen Bedauern war das dann berufsbedingt seit Beginn der zweitausender Jahre nicht mehr möglich.
Dieter Wanta ist evangelisch, verheiratet und hat einen Sohn.
Seine Hobbys sind Fußball, Familie, Reisen, Skifahren und Computer.

Manuela Sass

Als gebürtige Duisburgerin liebt Manuela Sass ihre Heimatstadt.
In ihrer Funktion als Gästeführerin in Duisburg kennt sie sich natürlich bestens aus und beschreibt ihre Stadt und ihre Beziehung zu Duisburg wie folgt:
“Wie jede Großstadt hat auch Duisburg seine Ecken und Kanten – aber auch sehr viel Schönes. Mir macht es unheimlich Spaß Einheimischen, Touristen und Freunden unsere Stadt zu zeigen.
Da ich schon seit jeher in Duisburg lebe, kann ich viele Dönekes aus eigener Erfahrung zum Besten geben. Am Allerliebsten mag ich aber die Menschen aus Duisburg und dem Pott.
Nach ein paar Minütchen kommt man(u) ja (auch mit Fremden) immer ins Gespräch. Daraus sind schon viele interssante und amüsante Begegnungen entstanden.
Übrigens: Dafür, dass wir eine Stahlstadt sind und den größten Binnenhafen Europas haben, ist es hier in Duisburg sehr, sehr grün.
Deshalb bin ich auch viel in unseren Feldern und Wäldern unterwegs. Privat wie beruflich.”

Tarek Lababidi

Tarek Lababidi lebt seit 1996 in Duisburg und nennt es inzwischen sein zu Hause. Eigentlich war sein Plan nach zwei Jahren Grundstudium weiter zu ziehen, doch Duisburg hat ihn nicht gehen lassen. Der zweifache Familienvater hat seit 2001 zahlreiche Radio- und Podcastprojekte gemacht, u.a. „Radio4you – unbehindert Radio machen“. Der Projektentwickler ist besser im Zuhören als im Erzählen und mag Geschichten von Leuten aus ihrem Leben. Heute wohnt er im schönen Duisburger Süden, doch sein Herz schlägt immer noch für Hochfeld und das Dellviertel, denn dort ist es schön bunt und immer alles im Umbruch. In seiner Freizeit spielt er Klavier und trainiert ein Volleyballteam.

Irma Lababidi

Irma Lababidi ist seit ihrer Geburt im März 1972 waschechte und leidenschaftliche Duisburgerin. Als Kind ehemaliger jugoslawischer Gastarbeiter ist sie ihrer Heimatstadt Duisburg immer treu geblieben. Dort hat sie am Mercator-Gymnasium Abitur gemacht hat und an der Gerhard Mercator Universität ihr Studium der Sozialwissenschaften absolviert. Irma liebt Menschen aus der ganzen Welt und setzt sich für eine friedliche Gesellschaft ein.

Ursula Herborn

Ulla Herborn wurde in Duisburg-Ungelsheim geboren, als es diesen Ort noch nicht gab . Dort verbrachte sie auch ihre Kindheit und Jugend. Während ihrer beruflichen Tätigkeit in der Jugend – und Altenarbeit, wohnte sie 17 Jahre in Düsseldorf, kehrte dann aber wieder nach Ungelsheim mit Familie auf das elterliche Grundstück zurück. Menschen und Kontakte waren und sind ihr immer wichtig . Bei der Bewältigung des plötzlichen Todes ihres Ehemanns Kurt, hilft ihr nicht nur ihr christlicher Glaube, sondern auch die vielen Freundschaften sowie ihre Verwurzelung im Duisburger Süden.

Martina Pries

Martina Pries lebt seit ihrer Geburt 1959 mit nur kurzen Unterbrechungen in Duisburg Ungelsheim, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Während des Berufslebens arbeitete sie als Augenoptikerin im Duisburger Norden. Sie engagiert sich in der Frauenarbeit der Gemeinde. Außerdem liebt sie es im Garten zu wuseln, mit dem Wohnmobil zu reisen und Menschen zu begegnen.

Christiane Alt

Im Friseursalon von Christiane Alt an der Obermauerstr. 39 in Duisburg-Mitte gibt es nicht nur neue Frisuren, sondern auch Mode, Kaffee und Kuchen. Hier sind alle gerne zusammen, es werden Geschichten erzählt – und das bedeutet schon ein Stückchen Glück. “Glück” steht auch über dem Geschäft von Christane Alt, weil sie halt die Menschen ein bisschen glücklicher machen will – eine Duisburgerin mit Herz.

Daniel Jung

Der gebürtige Duisburger arbeitet seit 2001 im Kulturbüro der Stadt Duisburg und ist Ansprechpartner für alle Duisburger Künstlerinnen und Künstler. Als Teil des Kulturbeirates stellt er dem Gremium die vorliegenden Projektanträge vor und stellt sich den Fragen der Mitglieder. Daneben ist er maßgeblich beteiligt am Projekt Euro Rock, dem Haniel Open Air und dem Traumzeitfestival. Als aktiver Radiomacher hat er vor vielen Jahren die Radiosendung “Dunkelweiß” kreiert und mit einem kleinen Team moderiert. Heute wird die Sendung mit der Freien Szene Duisburg unabhängig konzipiert und moderiert. Daniel Jungs eigene Radiosendungen sind die “Melodic Rock Station” und “Das cineastische Quartett”.

Sylvia Brennemann

Die gelernte Kinderkrankenschwester engagiert sich – gegen rechts, für ein Miteinander der Kulturen und vor allem: gegen Ungerechtigkeit. Und wo? In Marxloh, dort, wo Sylvia Brennemann aufgewachsen und zur Schule gegangen ist – und wo sie jetzt mit ihrer Familie lebt. Sie selbst bezeichnet sich als „Ur-Marxloherin“ und kennt den Stadtteil wie ihre Westentasche. Seit Jahrzehnten setzt sich die Familienbegleiterin und -beraterin für sozial benachteiligte und ausgegrenzte Menschen ein und unterstützt sie in jeder erdenklichen Hinsicht. Getreu dem Motto „Zusammenraufen“ steht im Mittelpunkt ihres Handelns dabei immer der integrative Ansatz. Aktuell arbeitet die 51jährige im soziopastoralen Zentrum Petershof als Koordinatorin der Ehrenamtler*innen in der Flüchtlingshilfe.

Ulla Wachholz

Ulla Wachholz lebt wieder in Rheinhausen und zwar dort, wo sie ihre Kindheit verbracht hat. Vier Jahrzehnte hatte sie gerne in Hamburg gelebt, aber die Heimatliebe hat sie wieder nach Hause geführt. Dort liebt sie die Spaziergänge auf den Rockelsberg. Sie berichtet in ihren Heimatgeschichten von ihrem Wohnort in Rheinhausen. Rund um den Marktplatz ist sie gerne unterwegs und kann zu vielen Orten etwas erzählen. Das tut sie gerne mit Humor, Ironie und kann dabei auch gut über sich selbst lachen.

Heinz Flischikowski

1962 in Duisburg geboren. Letzten Wohnorte: Sylt, Hamburg-West, Aschaffenburg, Halle an der Saale, NRW. Freier Journalist für Personen und Vereine, Lyriker und Kinderbuchautor. Mitglied der Gruppe 48 und im Vorstand der Kulturwerkstatt Meidrich in Duisburg. Seine Lyrik findet man unter anderem im Standardwerk der zeitgenössischen Dichtung in der Frankfurter Bibliothek sowie in der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte in München. Er schreibt Kinderbücher und ist  Schriftsteller der Ukraine.

Dr. Claudia Schaefer

1960 in Duisburg geboren verbringt Claudia Schaefer ihre Schulzeit in Duisburg und studiert danach Kunstwissenschaften an der Sorbonne in Paris, an der sie ihr Studium mit der Promotion abschließt. Obgleich sie mit ihrem Abschluss jederzeit an der Sorbonne hätte lehren können, kehrt sie aus purer Heimatverbundenheit nach Duisburg zurück und gründet 1987 eine kleine Galerie im Stadtteil Duissern, ganz in der Nähe ihres Geburtshauses. 1994 übernimmt die cubus kunsthalle den Gebäudekomplex des ehemaligen Niederrheinischen Museums im Kantpark von der Stadt Duisburg. Mit jährlich nahezu insgesamt 30.000 Besuchern und mit weit über 250 Ausstellungen und an die 200 Musikveranstaltungen ist die cubus kunsthalle seit ihrem Bestehen eine präsente Anlaufstelle für junge Künstler und kulturinteressierte Besucher geworden. Das Programm umfasst ein breites Spektrum attraktiver Wechselausstellungen meist zeitgenössischer Kunst. Mit dem Ziel, neue Bevölkerungskreise, insbesondere Kinder und Jugendliche, für Kunst und Kultur zu öffnen, baut cubus gezielt Hemmschwellen und Berührungsängste ab und lädt die Menschen, im Regelfall ohne Eintrittsgeld, zu einer aktiven Auseinandersetzung mit Kunst ein.

Dr. Reinhard Schmeer

Pfr. i.R., geboren 1947, seit 2008 wohnhaft in Duisburg linksrheinisch, in Homberg, der Stadt im Grünen. Erster Besuch in Duisburg 1960 als Schüler: eine Hafenrundfahrt mit einem Wasserbus der damaligen ‘Weißen Flotte’, seit 1967 durch Studienfreundin und spätere Frau immer wieder in Duisburg-Hochfeld, Blücherstr. im Schatten der Kupferhütte. Bei meinen zeitgeschichtlichen Forschungen zum Verhältnis Kirche und Politik nach dem 2. Weltkrieg fand ich in Duisburg die aktiv betriebenen Neugründungen der Evangelischen Arbeitervereine. Während des Vikariates 1978-80 in Kamp-Lintfort drang der Kampf um den Erhalt der Rheinpreußensiedlung in Homberg bis dort durch das Engagement der Emmaus-Gruppe. Von 1980 an für 28 Jahre Pfarrer in Moers-Asberg, Ostbezirk. Seit Dezember 2013 Oikocredit-Regionalgruppe Duisburg-Mülheim-Essen, Treffen in der Infostelle 3. Welt in Neudorf (https://www.westdeutsch.oikocredit.de/), ethische Geldanlagen in einer internationalen Genossenschaft, um Entwicklung zu ermöglichen. Mitveranstalter der alternativen Hafenrundfahrt, (https://exile-ev.de/alternative-hafenrundfahrt-duisburg-den-hafen-mit-anderen-augen-sehen/) Vorsitz im Verein zur Förderung des fairen Handel(n)s am Niederrhein e.V. (https://fair-rhein.de/).

Petra Müller

Vor Jahrzehnten in Marxloh geboren und das Abitur gemacht. In Duisburg studiert, in Neudorf, Duissern, Rheinhausen und Homberg gewohnt, für Duisburg gearbeitet. Duisburg nie schön gefunden, nie beschönigt, aber trotzdem geliebt. “Meine” Stadt hat den heutigen, traurigen Zustand nicht verdient. Duisburg – ich weine oft um Dich.

Maggy Wösthoff

Ich bin geboren und wohnhaft in Duisburg Marxloh. In dem Stadtteil liegt auch meine Praxis für Psychotherapie, Supervision und Coaching.
Ich gehöre zu den Gründungsmenschen der Seebrücke Duisburg und bin seit 2018 dabei. Was mir wichtig ist? Ich möchte in einer weltoffenen, toleranten und freundlichen Gesellschaft leben und setze mich gemeinsam mit vielen anderen für Demokratie und Menschenrechte ein.

Dirk Franzmann

Ich bin 53, fast 54 Jahre alt und gefühlt mein ganzes Leben lang Neudorfer. Zudem bin ich gelernter Sozialarbeiter und der Rock- und Populärmusik verfallen.
Sozialarbeiter zu sein, hilft in Duisburg oft, und am Neudorfer Ludgeriplatz zu wohnen entschädigt für so manches andere.
Das Erbe aus den Zeiten, als mein Vater Inhaber eines Radio-/Fernseh- und Plattenladens auf der Oststraße war, beflügelt mich bis heute.

Lena Richter

Hallo, mein Name ist Lena Richter. Ich habe ein abgeschlossenes Studium der Sozialpsychologie, Anthropologie sowie der Erziehungswissenschaften, bin verheiratet und Mutter von drei Kindern (3, 6 und 9 Jahre). Seit 2017 arbeite ich in Marxloh in der Bereichsleitung „Übergang Schule – Beruf und Stadtteilarbeit“. Schon nach kurzer Zeit in der Duisburger Werkkiste wurde ich zur Sprecherin des MarxlohForums gewählt und leite seitdem das Forum, bestehend aus Akteuren und Engagierten des Stadtteils. Im Fokus meiner vielfältigen Aufgaben stehen für mich immer wieder die Vernetzung, kurze Lösungswege und pragmatische Ansätze. An Marxloh schätze ich die Vielfalt, das Potenzial, die gute Zusammenarbeit aller Akteure und die ständige Bewegung im Stadtteil. www.werkkiste.de

Anne Breer


Wer bin ich? Mein Name ist Anne Breer, geboren 1948, aufgewachsen in einer nordhessischen Kleinstadt. Über Wuppertal, Essen, Oberhausen und Düsseldorf in Duisburg gelandet und beheimatet.
Sozialisiert und geprägt durch die 68ziger-Bewegung, liegen mir die Fragen von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sehr am Herzen.
Ich engagiere mich zu diesem Thema in Kirchengemeinden und im Übrigen städtischen Umfeld.

Dr. Udo Baer

Dr. phil. Udo Baer (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, geboren 1949 in der Niederlausitz, kurz vor dem Mauerbau 1961 Flucht und Wechsel an den Niederrhein. Nach Schule und Studium Praxiserfahrungen in der Erwachsenenbildung und in Gemeinwesen-Projekten, Leitung von Modellprojekten. Dann 1987 Gründung und Aufbau der Zukunftswerkstatt Therapie kreativ. Geschäftsführer, Therapeut, Seminarleiter, Konzeptentwickler, Leiter von Forschungsprojekten, Autor, Referent.

Peter Bottel

Peter Bottel ist 71 Jahre jung, verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder. In Wedau geboren, ist er viel in Duisburg rumgekommen und hat seit geraumer Zeit seinen Lebensmittelpunkt in Hamborn. Da er sich mit der gesamten Stadt verbunden weiß, bezeichnet er sich selbst als Duisburger. Im Berufsleben war er Chirurg am Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld. Jetzt im Unruhestand engagiert er sich in verschiedenen Projekten für Menschen in Not, um eine ärztliche Basisversorgung sicherzustellen.

Dieter Lesemann

Dieter Lesemann wurde am 4. August 1949 im Duisburger Stadtteil Meiderich geboren. Nach dem Abitur am dortigen Max-Planck-Gymnasium studierte er in Berlin und Duisburg. Mit den Fächern Deutsch, Geschichte und Englisch trat er 1974 in den Schuldienst an der Anne-Frank-Schule in Duisburg-Hamborn ein. 1986 wechselte er an die neu gegründete Gesamtschule in Duisburg-Meiderich, an der er bis zu seiner Pensionierung 2014, zuletzt als Didaktischer Leiter, arbeitete. Dieter Lesemann lebt seit seiner Geburt in Meiderich. Er ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Schriftstellerisch tätig ist er seit 2015, als er, zusammen mit drei weiteren Meiderichern, die Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ gründete. Bis 2021 hat die „Hahnenfeder“ drei Bände ihrer Buchreihe „Damals in Meiderich – Geschichten von gestern“ herausgegeben. 2019 erschien Dieter Lesemanns Buch „Möhren untereinander – Kindertage in Meiderich – Geschichten einer Kindheit 1949-1964“. Im gleichen Jahr wurde der Autor mit seinem Projekt „Von Hof zu Hof – Eine Wanderung durch 1000 Jahre Meidericher Bauerngeschichte“ als Stadtteil-Historiker Ruhrgebiet in das Stipendienprogramm der GLS Treuhand in Bochum aufgenommen. Sein Buch zu diesem Projekt erschien im Jahre 2021.

Jutta Gewand

1956 in Duisburg Meiderich auf der Sommerstraße 1 geboren. Eine super Adresse zum geboren werden. Seit 1962 wohne ich mit einer kurzen Unterbrechung in Duisburg Neumühl.
Von Beruf bin ich Erzieherin. Die letzten 20 Jahre meines Berufslebens habe ich im Büro der Schreinerei meines Mannes gearbeitet. Ich habe 2 erwachsene Söhne, 2 Schwiegertöchter und 4 kleine Enkelinnen. Ich lebe sehr gerne hier im Ruhrgebiet. Die meisten Menschen hier sind offen, ehrlich und unkompliziert und sagen was sie denken.

Norbert Bömer

Norbert Bömer 73 Jahre, wohnt in Rheinhausen Friemersheim, Seit Jahren im Umwelt- und Klimaschutz unterwegs, aktiv in der Umweltgruppe West und der Bürger-Initiative Saubere Luft. Da ich knapp 40 Jahre in der Stahlindustrie beschäftigt war, liegt mir das Thema Industrie und Klimaschutz besonders am Herzen.

Reiner Thummes

Mein Name ist Reiner Thummes. Ich bin in Meiderich geboren und diesem Heimatort mein Leben lang treu geblieben. Denn dort bin ich zur Schule gegangen, habe in unterschiedlichen „Behausungen“ gewohnt und habe nach dem Studium der Pädagogik meine erste sowie letzte Einsatzstelle in Meiderich als Schulmeister, der ganz früher Steißbein-Trommler betitelt wurde, gehabt. Durch den Opa meiner Frau entstand mein Interesse an „Meierksch Platt“. Ich sehe ihn noch im Keller mit einem Zigarrenstummel im Mund hantieren und höre ihn im Geiste ´Dönekes` erzählen. Mit zwei Freunden gründete ich die sog. Mundartgruppe im Meidericher Bürgerverein, die an unterschiedlichsten Orten von Zeit zu Zeit Lesungen, Sketsche und Gesangsvorträge mit durchaus gutem und erfreulichem Erfolg veranstaltete. Leider ist das wegen zahlreicher Todesfälle nicht mehr möglich. Mein Hobby ist nach meiner Zurruhesetzung immer noch die Beschäftigung mit Platt aus der Umgebung und vom Niederrhein.

Werner Maistrak

Werner Maistrak ist einer der vier Autoren der Geschichts- und Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ im Meidericher Bürgerverein von 1905 e.V. Er war lange Jahre Vorsitzender der IMV (Interessengemeinschaft Meidericher Vereine) und rühriger Aktivist im Stadtteil, der zahlreiche kulturelle Projekte in Meiderich initiiert und begleitet hat. In der Gründungsphase der „Hahnenfeder“ hatte Werner Maistrak sich bereits als Autor mit der Geschichte des Vereinslebens in Meiderich beschäftigt. Sein Buch „Meiderich – Alltags- und Vereinsgeschichte 1800 bis 1945“ ist im Frühjahr 2016 im Sutton-Verlag erschienen. Werner Maistrak vollendete in diesem Jahr sein 89. Lebensjahr und lässt es jetzt etwas ruhiger angehen. Wann immer möglich ist er Gast unserer Lesungen und liest hin und wieder einen seiner Texte vor. Viele seiner bisher noch unveröffentlichten Texte werden unsere kommenden Bände bereichern.

Klaus Schreiner

Er studierte Musik, Kunst und zwei Semester Fotografie für das Lehramt der Sekundarstufe I in Essen. Er unterrichte fast 30 Jahre an der Gesamtschule Duisburg-Meiderich. Es entstanden in dieser Zeit mit seinen Schülerinnen und Schülern zahlreiche Projekte, Ausstellungen und Aufführungen. Inzwischen freischaffend, umfasst sein Arbeitsfeld die Fotografie, die Fotomontage, die Malerei und den Bereich der Skulpturen.